Dienstag, August 04, 2009

Schlimm isses...

...denn schon wieder ist ein Flugzeug abgestürzt. Nun ja. "Abgestürzt". Über die Landebahn hinausgeschossen. In Thailand. Und es gab Verletzte, vielleicht einen Toten.
Mal ehrlich: Wen interessiert das?
Ich meine - tragisch für jeden einzelnen DORT, keine Frage. Aber was hat das mit uns zu tun?


Und eine Maschine, die nach Texas flog, kam in schwere Turbulenzen und musste Notlanden. Und es gab 30 Verletzte. And again: Na und!? Inneramerikanische Flüge, Turbulenzen - sowas passiert, deswegen muss man z.B. bei der Lufthansa seit über zwei Jahren während des Fluges angeschnallt bleiben.

Aber was SOLL das? Das hat nichts, aber rein gar nicht mit der deutschen Flugsicherheit zu tun, und wenn ein Flugzeug im Monsun über die Landebahn rutscht - auch das kann passieren, auch damit muss man rechnen. Ich verstehe nicht diese merkwürdige Betroffenheit, die in den Medien (N24 in dem Fall) dann geheuchelt wird, denn mal ehrlich: Betrifft uns das? Hat das Auswirkungen? Oder soll uns das einfach mal betroffen machen und uns wieder ein wenig Angst vorm Fliegen eingruseln?

Und dann ging's gleich zurück zum Wetter. Präsentiert von Air Berlin. Skurril, nicht?

Nein, das sind keine Nachrichten, das sind Gruselgeschichten.



Und addendum zum Thema Betroffenheit:
Corinna, das ermordete Mädchen, flimmerte auch gerade über den Bildschirm. Eine tragische und widerwärtige Geschichte, keine Frage. Dann wurde eine Bildergalerie eingeblendet, die die Mutter der Kleinen im Netz veröffentlich hat. Kommentar dazu "Die Bilder zeigen ein kleines fröhliches Mädchen" - ach ja. Was habt ihr vermutet? Dass sie ein Damoklesschwert über sich schweben sah? Dass der drohende Schatten des Todes schon lauerte? Ihr seid so pervers, solch dummdreiste Kommentare da reinzudrücken. Als ob euch das Thema wirklich berühren würde. Ich widert mich an.



Euer
Blackadder

Freitag, Juli 24, 2009

Nun gut...

...nach einigen Zuschriften blogge ich doch mal noch weiter.

Schauen, was wird.


Gerade nämlich gelernt:
Wenn man etwas vor Augen hat, etwas das man tun möchte, dann sollte man sich natürlich bemühen.
Wenn man sich zu sehr bemüht, kann es aber passieren, dass man in genau die falsche Richtung rennt.
Dass man sich einer Richtung so sicher ist, dass man die Augen schließt. Und wenn man dann eine Schikane übersieht kann es passieren, dass man ganz schnell in der Bande hängt. Im günstigeren Fall. Im weniger günstigen Fall haut man sich frontal gegen eine Wand.

Dann noch etwas gut machen zu wollen, etwas auszubessern - nein. Es ist schlicht unmöglich.

Insofern: Hände ans Steuer ist gut. Augen und Ohren auf dabei ist noch besser.



So long,
Blackadder

Dienstag, Juli 14, 2009

Nase voll...

...ist jetzt das Aktuellste.

Ich werde den Blog hier noch ein wenig offen halten, falls mich jemand kontaktieren möchte, ansonsten werde ich zu gegebener Zeit einen neuen eröffnen oder es auch einfach lassen.

Ich bin des Bloggens ein wenig müde geworden und da ich es ohnehin nicht schaffe, diesen Blog wirklich aktuell zu halten... lege ich ihn still.

Ich hoffe ihr hattet viel Spaß damit und ich konnte euch das eine oder andere Lächeln schenken oder euch zum nachdenken anregen hier und da.

Ansonsten: Habt Spaß, lebt euer Leben, und denkt lieber zweimal nach, bevor ihr vorschnell Dinge entscheidet. Hilft immer.



So long,
und danke für die Treue,

Euer Blackadder

Mittwoch, Juli 08, 2009

Seriöser Journalismus...

...war gestern.
Heute sieht man auf N24 das Folgende (Nachrichten):

Bild: Michael Jackson auf der Bühne (Anfang 90er)
Sprecherin: "Wer immer noch nicht glauben kann, dass Michael Jackson tot ist..."

- Schnitt -

Bild: Amtlicher Wisch
Sprecherin: "Hier. Sein Totenschein."



Geht's noch ein wenig primitiver?


Onga Tonga,
Euer
Blackadder